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Allgemeiner Integrationskurs für Fortgeschrittene

Gestalten Sie Ihre Zukunft – mit den GFS-Integrationskursen

Im Sprachkurs lernen Sie den Wortschatz, den Sie zum Sprechen und Schreiben im Alltag brauchen. Dazu gehören Kontakte zu Behörden, Gespräche mit Nachbarn und Arbeitskollegen, das Schreiben von Briefen und das Ausfüllen von Formularen.

Der Integrationskurs umfasst einen 400-stündigen Sprachkurs, der über die Etappen A2 zum Niveau B1 führt.

Der Aufbausprachkurs besteht aus drei Kursabschnitten mit jeweils 100 Unterrichtseinheiten.

Der Orientierungskurs umfasst 100 Unterrichtseinheiten und informiert Sie über das Leben in Deutschland und vermittelt Ihnen Wissen über die Rechtsordnung, die Kultur und die jüngere Geschichte des Landes.

Das Wichtigste zuerst!

Vor Beginn des Integrationskurses führen wir, wenn erforderlich, einen Einstufungstest durch.

Das Ergebnis hilft uns zu entscheiden, mit welchem Kursabschnitt Sie beginnen sollten und ob ein spezieller Integrationskurs sinnvoll ist.

Unsere Unterrichtszeiten - Ihre Entscheidung!

Aufgrund Ihrer individuellen Interessen, bieten wir Ihnen den allgemeinen Integrationskurs als Tages- und Abendkurs an.

Bitte beachten Sie hierbei die folgenden Unterrichtszeiten:

Tageskurse finden montags bis freitags von 09:00 bis 13:15 Uhr statt.

Abendkurse finden montags bis freitags von 17:00 bis 20:10 Uhr statt.

Die regelmäßige Teilnahme am Unterricht ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.

Förderungsmöglichkeiten

Sie benötigen Hilfe bei der Finanzierung?

Der Integrationskurs wird staatlicherseits aus Mitteln des Bundeshaushalts finanziert. Berufstätige Kursteilnehmer müssen einen eigenen Kostenbeitrag in Höhe von 1,95 Euro pro Unterrichtsstunde bezahlen. Kursteilnehmer können auf Antrag von der Zahlung des Kostenbeitrages befreit werden, wenn sie Arbeitslosengeld II oder Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) bekommen oder wenn ihnen die Zahlung wegen ihres geringen Einkommens besonders schwer fällt.

 

Ausländer, denen erstmals ein dauerhafter Aufenthaltstitel erteilt wird, haben einen gesetzlichen Anspruch auf Teilnahme am Integrationskurs. Sie erhalten eine Bestätigung über die Teilnahmeberechtigung von der Ausländerbehörde, die den Aufenthaltstitel erteilt hat. Sofern keine einfachen bzw. in bestimmten Fällen keine ausreichenden deutschen Sprachkenntnisse vorliegen, spricht die Ausländerbehörde für diese Personen zusätzlich eine Verpflichtung zur Kursteilnahme aus.

Der Antrag ist bei der örtlich zuständigen Regionalstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zu stellen. Dem Antrag ist ein Nachweis über die finanzielle Bedürftigkeit beizufügen.

Hier erfahren Sie mehr.

Was lerne ich in dem Integrationskurs?

Im Sprachkurs werden nachhaltige Themen aus dem Alltag in Deutschland behandelt, wie zum Beispiel:

  • Arbeits- und Berufsleben
  • Aus- und Weiterbildung
  • Betreuung und Erziehung von Kindern
  • Freizeit und soziale Kontakte
  • Gesundheit und Hygiene bzw. Umgang mit dem menschlichen Körper
  • Medien und Mediennutzung
  • Wohnen in Deutschland

Außerdem lernen Sie, auf Deutsch Briefe und E-Mails zu schreiben, Formulare auszufüllen, zu telefonieren oder sich auf eine Arbeitsstelle zu bewerben.

Wie geht es nach der Prüfung weiter?

Mit der bestandenen Prüfung des allgemeinen Integrationskurses und dem Test „Leben in Deutschland“ haben Sie die Möglichkeit an unseren Aufbau-Lehrgänge teilzunehmen.

In Verbindung mit unseren DeuFöV-Kurs haben Sie die Möglichkeit, Ihre Deutschkenntnisse weiter auszubauen und zeitgleich sich berufliche Themenbereiche anzueignen.

Der fortgeschrittene Integrationskurs umfasst 400 Unterrichtseinheiten und hat zum Ziel, in 300 Unterrichtseinheiten Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) sowie in 100 Unterrichtseinheiten Kenntnisse der Rechtsordnung, Kultur und Geschichte in Deutschland zu vermitteln.

Der Erwerb der Deutschkenntnisse geschieht anhand von alltagsbezogenen Inhalten wie Arbeit, Wohnen, Gesundheit oder Kontakt zu Ämtern und Behörden.

Im 100 Unterrichtseinheiten umfassenden Orientierungskurs werden die Themenbereiche Politik in der Demokratie, Geschichte und Verantwortung sowie Mensch und Gesellschaft behandelt.

Der Integrationskurs schließt mit den beiden skalierten Abschlusstests „Deutsch-Test für Zuwanderer“ (DTZ) und „Leben in Deutschland“ (LiD) ab.

Der Integrationskurs richtet sich an Neuzugewanderte sowie dauerhaft in Deutschland lebende Ausländer, an Unionsbürger und an deutsche Staatsangehörige, die nicht über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse verfügen.

Bereits länger in Deutschland lebende Ausländer können von der Ausländerbehörde zur Kursteilnahme verpflichtet werden, wenn sie besonders integrationsbedürftig sind.
Ausländer, die Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (Arbeitslosengeld II) beziehen, können vom Träger der Grundsicherung für Arbeitssuchende zur Kursteilnehme verpflichtet werden.
Spätaussiedler und ihre Familienangehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf Teilnahme am Integrationskurs. Sie erhalten vom Bundesverwaltungsamt eine Bestätigung über die Teilnahmeberechtigung.

Darüber hinaus können folgende Personen auf Antrag durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Rahmen verfügbarer Kursplätze zur Teilnahme am Integrationskurs zugelassen werden:

  • Ausländer, die keinen gesetzlichen Anspruch auf Teilnahme besitzen. Hierunter fallen auch Personen mit einer Aufenthaltsgestattung, wenn bei ihnen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt in Deutschland zu erwarten ist.
  • Freizügigkeitsberechtigter Unionsbürger
  • Deutsche Staatsangehörige, bei denen ein besonderer Integrationsbedarf vorliegt

Weiter richet sich der Integrationskurs an Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive aus den folgenden Herkunftsländer:

• Iran
• Irak
• Syrien
• Eritrea
• Somalia

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

Ausländer aus einem Land außerhalb der Europäischen Union müssen einige Voraussetzungen erfüllen, wenn sie ein unbefristetes Aufenthaltsrecht in Deutschland erhalten wollen. Unter anderem müssen Sie ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache sowie Grundkenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland haben. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Integrationskurses sind diese Voraussetzungen erfüllt. Außerdem können Sie dann gegebenenfalls früher eingebürgert werden. Darüber hinaus erleichtern die in den Integrationskursen erworbenen Deutschkenntnisse den Alltag in Deutschland und erhöhen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

War die Teilnahme nicht erfolgreich, erhält der Teilnehmer eine Bescheinigung über das tatsächliche erreichte Ergebnis in den Abschlusstests. Danach können Sie einmalig bis zu 300 Unterrichtseinheiten, nach einem erneuten Antrag bei dem zuständigen Bundesamtes, des Aufbausprachkurses wiederholen.

Wenn Sie im Sprachtest ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen können, werden Sie zur Prüfung zugelassen.

Die Prüfung besteht aus einem Sprachtest und dem Test „Leben in Deutschland“.

Nach erfolgreichem Abschluss des Integrationskurses (Sprachtest „Zertifikat DTZ B1“ und Test „Leben in Deutschland“) erhält der Teilnehmer durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge das „Zertifikat Integrationskurs“.

Die prüfende Stelle ist die telc-Sprachzertifizierung.

Die Prüfungstermine werden im Laufe des Integrationskurses bekannt gegeben.

Der Integrationskurs wird staatlicherseits aus Mitteln des Bundeshaushalts finanziert. Berufstätige Kursteilnehmer müssen einen eigenen Kostenbeitrag in Höhe von 1,95 Euro pro Unterrichtsstunde bezahlen. Kursteilnehmer können auf Antrag von der Zahlung des Kostenbeitrages befreit werden, wenn sie Arbeitslosengeld II oder Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) bekommen oder wenn ihnen die Zahlung wegen ihres geringen Einkommens besonders schwer fällt.

 

Ausländer, denen erstmals ein dauerhafter Aufenthaltstitel erteilt wird, haben einen gesetzlichen Anspruch auf Teilnahme am Integrationskurs. Sie erhalten eine Bestätigung über die Teilnahmeberechtigung von der Ausländerbehörde, die den Aufenthaltstitel erteilt hat. Sofern keine einfachen bzw. in bestimmten Fällen keine ausreichenden deutschen Sprachkenntnisse vorliegen, spricht die Ausländerbehörde für diese Personen zusätzlich eine Verpflichtung zur Kursteilnahme aus.

Der Antrag ist bei der örtlich zuständigen Regionalstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zu stellen. Dem Antrag ist ein Nachweis über die finanzielle Bedürftigkeit beizufügen.

Hier erfahren Sie mehr.

Unsere Lehrgangsbeutreuerin Frau Inna Furtel beantwortet gerne all Ihre Fragen!

Sie können Frau Furtel telefonisch unter 030 2363 4949 oder per Mail furtel@gfs.eu erreichen.

 

Weitere Informationen rund um die Umschulung zum*r Steuerfachangestellten erhalten Sie auf den folgenden Seiten:

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge • Fragen und Antworten

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge • Integration

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge • Teilnahme und Kosten

27. August 2020

Allgemeiner Integrationskurs – B1

Modul 4: 27.08.2020 – 23.09.2020 (A2.2)
Modul 5: 24.09.2020 – 21.10.2020 (B1.1)
Modul 6: 22.10.2020 – 18.11.2020 (B1.2)
Modul 14: 23.11.2020 – 18.12.2020 (Orientierungskurs)

Kontaktanfrage - Formular

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