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Berufsbegleitende Weiterbildung zum/zur geprüften Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK)

Starten Sie noch diesen Oktober!

Lehrgangskosten & Förderungsmöglichkeiten

3.600,00 €, inkl. Literatur,
zzgl. IHK-Prüfungsgebühr

  • Aufstiegs-BAföG
  • Förderung durch den Arbeitgeber
  • Bildungsurlaub

Zusätzliche Informationen finden Sie rechts im Tab
„Lehrgangskosten & Förderungsmöglichkeiten“
.

Lehrgangskoordination
Frau Justyna Hollon

Telefon: 030 2363 4959
E-Mail : hollon[at]gfs.eu

Im Gesundheits- und Sozialwesen werden bis zum Jahr 2025 aufgrund der demografischen Entwicklung voraussichtlich 1 Million Erwerbstätige zusätzlich benötigt.

Der Bedarf an Gesundheits- und Sozialdienstleistungen steigt durch einen immer höheren Anteil von älteren Menschen in unserer Gesellschaft, die sowohl als Arbeitskräfte ausfallen, als auch zunehmend selber Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Allein in Berlin wird in den nächsten Jahren ein Stellenzuwachs von 180.000 auf 250.000 Mitarbeiter/-innen im Gesundheitswesen prognostiziert. Eine ähnliche Tendenz wird u.a. aufgrund der aktuellen Arbeitsmarktlage und Migrationssituation für den Sozial-, insbesondere den Kinderbetreuungssektor beobachtet.

Schon jetzt besteht ein enormer Bedarf an Fach- und Führungskräften, die modernes Betriebs- und Kostenmanagement beherrschen und komplexe Aufgaben der Planung, Führung, Organisation und Kontrolle im Gesundheits- und Sozialsektor übernehmen können.

In der Weiterbildung zum/zur Geprüften Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen werden praxisbezogene Fähigkeiten vermittelt, die Sie für diese Aufgaben im mittleren Management qualifizieren, wie z.B. Leitungs-, Koordinations- und Beratungsaufgaben in:

• Kindertagesstätten oder Jugendhilfeeinrichtungen
• Krankenkassen oder Versicherungen
• Krankenhäusern und Kliniken
• Gesundheitszentren
• Reha- und Kureinrichtungen
• Wohn- und Pflegeheimen
• Ambulanten Pflegediensten
• Einschlägigen Verbänden und Trägerorganisationen
• Transport- und Rettungsdiensten

Sie erwerben Qualifikationen, die auch eine gute Basis für eine Selbständigkeit in jedem Bereich dieser Branche sind. Existenzgründer/-innen und Selbstständige erhalten unverzichtbare Kennt­nisse für die erfolgreiche Führung eines eigenen Betriebes.

Perspektiven

Fachwirte und Fachwirtinnen im Gesundheits- und Sozialwesen können auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung zu ausgewählten Studiengängen zugelassen werden und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Gesundheits- oder Sozialmanagement erwerben. Der Abschluss zum/zur Fachwirt/-in ist zudem Zugangsvoraussetzung für die Weiterbildung zum/zur Betriebswirt/-in.

Werden Sie Teil der GFS Community!

Mit der Anmeldung zu unserem Lehrgang entscheiden Sie sich mit der GFS für einen starken und erfahrenen Partner für Ihren erfolgreichen Weg zum Gesundheitsfachwirt.

Persönliche Begleitung

Als etablierte Größe in der Berliner Weiterbildungsszene setzen wir neben unserem fachlichen Erfahrungsschatz auf einen familiären Umgang, der Sie durch den zusätzlichen „Wohlfühlfaktor“ dabei unterstützt, sich auf die Prüfungsvorbereitung zu fokussieren. Dabei legen wir u.a. Wert auf lernfördernde Gruppengrößen, die eine persönliche Begleitung auf fachlicher und administrativer Ebene ermöglichen.

Langjährig bewährtes Fachreferenten/innen-Team

Wir sind ein zertifizierter Bildungsträger und achten genau auf die didaktischen Fähigkeiten und das aktualisierte Fachwissen unserer Dozent/-innen und Referent/-innen. Wir arbeiten deshalb mit erfahrenen und aufeinander eingespielten Fachkräften zusammen, deren Unterrichtsqualität regelmäßig überprüft wird.

Lehrgangskoordination

Sie haben während des gesamten Lehrgangs eine feste Ansprechpartnerin bei der GFS, die Sie in organisatorischen Belangen unterstützt.

Multimediales Lernkonzept

Unser Anliegen ist, möglichst viele unterschiedliche Lerntypen mit unserer Expertise für eine optimale Prüfungsvorbereitung zu erreichen. Zu diesem Zweck entwickeln wir unser Lernkonzept unter Einbindung lernwissenschaftlicher Erkenntnisse stetig weiter. Dabei wenden wir eine Kombination unterschiedlicher Lernformen an:

1) Präsenzunterricht mit unserem erfahrenen und engagierten Dozententeam, in dem Sie sich mit vielen Lernhalten vertraut machen und mit Ihren Mitstudenten interaktiv erarbeiten können.

2) E-Learning auf unserer Internetplattform „Moodle“, mit dem Sie sich Wissen bequem von zu Hause aneignen und bereits Verstandenes üben können. „Moodle“ ermöglicht zudem zusätzlichen Austausch mit Ihren Mitstudenten, vereinfacht die Kommunikation innerhalb von Lerngruppen und bietet Ihnen eine weitere Kontaktmöglichkeit mit Ihren Dozenten. Aktuelle Lehrmaterialien, wichtige Informationen zum Unterricht oder aus der Branche sind jederzeit abrufbar.

3) Fachliteratur ermöglicht Ihnen zusätzlich, einzelne Themen eigenständig zu vertiefen.

4) Prüfungsvorbereitungsseminar gegen Ende des Lehrgangs, in dem die einzelnen Themenbereiche verdichtet wiederholt und für den erfolgreichen Abschluss trainiert werden.

Durch die Aufteilung der insgesamt 680 Unterrichtseinheiten in Präsenzunterricht (480 UE), E-Learning (200 UE) und Literatur, gestalten Sie einen Teil Ihrer Lernzeit selbst. Familie, Freizeit und berufliches Vorankommen sind somit gut zu vereinbaren.

Bitte beachten Sie, dass dafür ein zuverlässiger Zugang zum Internet notwendig ist.

Ihre Weiterbildung startet im Oktober und ist zeitlich so strukturiert, dass Sie sich optimal auf die IHK-Abschlussprüfung zum/zur geprüften Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen im Frühjahr des übernächsten Kalenderjahres vorbereiten können.

Start: voraus. 7. Oktober 2019
Dauer: 18 Monate
IHK-Prüfung: ab Frühjahr 2021

  • montags oder mittwochs voraus. von 18:00 bis 21:15 Uhr
  • samstags voraus. von 09:30 bis 16:30 Uhr (an 1-2 Terminen pro Monat)
Prüfungsvorbereitung

Gegen Ende des Lehrgangs findet ein Prüfungsvorbereitungsseminar mit einem Unterrichtsumfang von planmäßig 40 Stunden statt. In einer Woche werden Montag bis Freitag von voraussichtlich 08:30 – 15:45 Uhr die einzelnen Themenbereiche noch einmal fokussiert wiederholt und für den erfolgreichen Abschluss trainiert.

Die Ferien werden noch bekannt gegeben.

1. Planen, steuern und organisieren betrieblicher Prozesse

• Prinzipien, Strukturen und Aufgaben ökonomischer Prozesse des Gesundheits- und Sozialwesens inkl. volkswirtschaftliche Zusammenhänge
• Gesundheits- und Sozialpolitik im nationalen und internationalen Kontext
• Rechtliche und Institutionelle Rahmenbedingungen im Gesundheits- und Sozialwesen
• Entwickeln, planen und umsetzen von betrieblichen Zielen
• Beurteilen komplexer betrieblicher Zusammenhänge
• Gestalten und optimieren von Prozessen
• Anwendung von Organisationstechniken
• Steuerung betrieblicher Veränderungsprozesse

2. Steuern von Qualitätsmanagementprozessen

• Festlegen von Qualitätszielen
• Anwenden von Qualitätsmanagementmethoden und -techniken
• Bewertung von Prozessdaten und Qualitätsindikatoren
• Risikomanagement
• Zeit- und Selbstmanagement

3. Gestaltung von Schnittstellen und Projekten

• Schnittstellen von interdisziplinären Kooperationsbeziehungen inkl. sozioökonomischer und rechtlicher Rahmenbedingungen
• Kooperation von Berufsgruppen
• Planen, koordinieren und überwachen von Projektgruppen

4. Steuern und überwachen betriebswirtschaftlicher Prozesse

• Jahresabschlussarbeiten
• Finanzierung des Gesundheits- und Sozialwesens
• Kosten- und Leistungsrechnung
• Controllinginstrumente
• Auswertung betrieblicher Kennzahlen
• Finanz und Investitionsplanung

5. Führen und entwickeln von Personal

• Planen, beschaffen, auswählen und einsetzen von Personal
• Durchführung von Personalmaßnahmen
• Planen und durchführen der Ausbildung
• Anleiten, fördern und motivieren von Mitarbeitern
• Personalentwicklung
• Konfliktmanagement

6. Planen und durchführen von Marketingmaßnahmen

• Marktanalysen
• Marketingziele
• Marketingkonzepte
• Marketing, Sponsoring und Fundraising im Non-Profitbereich
• Methoden des Sozialmarketings
• Maßnahmen im Gesundheitsmarketing

Die Weiterbildung ist für Sie geeignet, wenn Sie bereits kaufmännische und verwaltende Tätigkeiten im Gesundheits- und Sozialbereich ausüben und sich weiterqualifizieren wollen.

IHK-Prüfungszulassung

Wenn Sie die Prüfung vor der IHK ablegen möchten, benötigen Sie folgende Voraussetzungen.
Zur Prüfung ist zuzulassen, wer:

1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten kaufmännischen, verwaltenden, medizinischen oder handwerklichen Ausbildungsberuf des Gesundheits- und Sozialwesens und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis oder
2. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem bundesrechtlich geregelten Beruf im Gesundheitswesen oder einem dreijährigen landesrechtlich geregelten Beruf im Gesundheits- und Sozialwesen und eine mindestens einjährige Berufspraxis oder
3. ein mit Erfolg abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium und eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder
4. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten kaufmännischen, verwaltenden oder hauswirtschaftlichen Ausbildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder
5. eine mindestens fünfjährige Berufspraxis nachweist.

Die Berufspraxis muss inhaltlich wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines Fachwirtes im Gesundheits- und Sozialwesen haben (kaufmännisch/verwaltend UND im Gesundheits-/Sozialwesen).

Registrierung und Zulassungsprüfung

Wir empfehlen Ihnen, sich mit der Website der IHK-Berlin vertraut zu machen und bitten Sie, bereits vor Anmeldung zum Lehrgang Ihre Prüfungszulassung zu klären.

Geben Sie auf der Startseite bitte den Suchbegriff „88789“ oder „Gesundheitsfachwirt“ ein, mit dem Sie zum Bereich „Geprüfter Fachwirt für Gesundheit- und Sozialwesen“ gelangen. Dort finden Sie zahlreiche Informationen zu Prüfung, Zulassung, Inhalten und Abläufen.

Um Ihre Zulassung zur Prüfung von der IHK prüfen zu lassen, können Sie diesem Link folgen: www.apps.ihk-berlin.de/tibrosPP/PP_teilnehmer.jsp

Alternativ gelangen Sie auf der oben genannten IHK-Seite zum „Geprüfter Fachwirt für Gesundheit- und Sozialwesen“ unter Punkt 4. zur „Zulassungsanfrage“.

Bitte geben Sie bei der Eingabe äußerst sorgfältig vor, da die hier registrierten Stammdaten für sämtliche IHK-Dokumente, u. a. Ihr Zeugnis herangezogen werden und nicht ohne weiteres verändert werden können.

Im weiteren Verlauf haben Sie die Möglichkeit, Ihre Zulassung zur Prüfung von der IHK überprüfen zu lassen.

Dabei werden Sie aufgefordert, folgende Dokumente hochzuladen:

1. Ihr relevanter beruflicher Werdegang in tabellarischer Form.
Damit ist nicht Ihr gesamter Lebenslauf gemeint, sondern ausschließlich die für die Prüfung relevante Berufspraxis, d.h. kaufmännisch-verwaltende Tätigkeiten im Gesundheits-/Sozialwesen.
Achtung: Praktika gelten nicht als Berufspraxis.
2. Wenn vorhanden Kopien Ihrer in den Zugangsvoraussetzungen definierten Abschlusszeugnisse, die den Berufstitel sowie die jeweils öffentlich-rechtlich zertifizierende Stelle wie Kammer, Bundesland, Hochschule etc. mit Siegel ausweisen.
3. Tätigkeitsnachweise Ihrer in angegebenen Berufspraxis, wie Arbeitszeugnisse oder Bescheinigungen des Arbeitgebers mit Unterschrift und Stempel, aus denen der exakte Zeitraum der Tätigkeit und spezifische Aufgaben hervorgehen.
Achtung: Selbstbescheinigungen, Stellenbeschreibungen, Zertifikate, Arbeitsverträge, etc. reichen nicht aus.

Abschlussprüfung

Der Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen schließt mit einer öffentlich-rechtlich anerkannten bundesweit einheitlichen Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) ab.

Die schriftliche Prüfung findet an 2 Tagen à 5 Stunden statt. Nach bestandener schriftlicher Prüfung werden Sie zur mündlichen Prüfung eingeladen. Diese umfasst eine von Ihnen vorbereitete Präsentation von 10 Minuten und ein nachfolgendes Fachgespräch mit dem Prüfungsausschuss.

Leistungsnachweise

Neben dem von der IHK ausgestellten Zeugnis, das Ihnen nach Bestehen aller Prüfungsteile die Bezeichnung „Geprüfter Fachwirt im Gesundheits-und Sozialwesen“ bescheinigt, erhalten Sie nach Abschluss des Lehrganges ein internes Zertifikat der GFS mit detaillierter Auflistung der Lehrgangsinhalte.

Ausbildereignung (AEVO/AdA)

Wer die Prüfung zum Fachwirt/in IHK nach der neuen Rechtsvorschrift bestanden hat, ist von der schriftlichen Prüfung der Ausbilder-Eignungsverordnung (Berufsbildungsgesetz) befreit. Dies gilt nicht für den praktischen Prüfungsteil.

Lehrgangskosten

Die Gebühr für den gesamten Lehrgang beträgt 3.600,00 Euro inkl. Literatur, zzgl. Prüfungsgebühr. Die Prüfungsgebühr wird extern von der IHK erhoben und liegt derzeit bei ca. 390,00 Euro.

Finanzierungsmöglichkeiten

Aufstiegs-BAföG

Berufspraktiker, die eine Aufstiegsfortbildung oder evtl. Existenzgründung anstreben, jeder mit anerkannter Erstausbildung nach Berufsbildungsgesetz oder Handwerksordnung, können Aufstiegs-BAföG beantragen.
Dies ist auch möglich, wenn Sie nicht über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen. In diesem Fall müssen Sie eine mehrjährige Berufspraxis vorweisen können. Entscheidend ist hier die Prüfungszulassung durch die IHK.

BAföG kann für Weiterbildungsmaßnahmen, die dem Aufstiegsfortbildungsgesetz (AFBG) unterliegen, bewilligt werden. Die Lehrgänge müssen einen öffentlich-rechtlichen Abschluss als Ziel haben oder auf gleichwertige Prüfungen nach Bundes- oder Landesrecht vorbereiten.

Zur Finanzierung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren können Sie einkommens- und vermögensunabhängig eine Förderung in Höhe der tatsächlich anfallenden Gebühren erhalten. 40 Prozent der Förderung erhalten Sie als Zuschuss, der nicht erstattet werden muss. Für den Rest der Gebühren erhalten Sie ein Angebot der KfW über ein zinsgünstiges Bankdarlehen.

Infos unter: www.aufstiegs-bafoeg.de

Gerne helfen wir Ihnen bei der Antragstellung!

Arbeitgeberförderung

Einige Unternehmen stellen für ihre Mitarbeiter/-innen Weiterbildungsbudgets bereit. Sprechen Sie Ihre Vorgesetzten oder die Personalabteilung an, inwieweit Ihr Unternehmen Ihr Vorhaben durch eine ganze bzw. teilweise Übernahme der Lehrgangs-gebühren unterstützt.

Bildungsurlaub

Ihnen stehen per Gesetz jährlich 5 Tage Bildungsurlaub zu, wobei der Anspruch des vorangegangen Jahres mit angerechnet werden kann. Je nach Arbeitgeber können Ihnen möglicherweise weitere Tage bezahlter Freistellung gewährt werden.
Im Rahmen unseres Kurses werden das Prüfungsvorbereitungsseminar sowie die beiden Prüfungstage bei der IHK als Bildungsurlaub anerkannt (7 Tage).

Infos unter: www.berlin.de/sen/arbeit/weiterbildung/bildungsurlaub/

Steuerliche Entlastung

Selbstzahler/-innen können die Lehrgangsgebühren am Jahresende in der Einkommens­steuererklärung steuerlich geltend machen, z. B. als Werbungskosten.

Infos unter: www.steuer-sparbuch.de

Lehrgangskoordinatorin
Frau Justyna Hollon

Telefon: 030 2363 4959
E-Mail : hollon[at]gfs.eu

Anmeldung

GesundheitsfachwirtGFS