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Aufstiegsförderung

Bilanzbuchhalter (m/w)

Unsere Bilanzbuchhalterkurse – Die geförderte Weiterbildung.

Bereits interessiert ?

Geförderte Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter

Termin: 29. April 2019 bis zum 20. April 2020 

 

Nutzen Sie unsere Bilanzbuchhalterkurse zu Ihrer persönlichen Weiterbildung. Bilden Sie sich zum Bilanzbuchhalter (IHK) weiter und erwerben Sie wichtige Zusatzqualifikationen für sich und Ihren Arbeitgeber.

Unsere Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter (IHK) umfasst insgesamt 1792 Unterrichtseinheiten und vermittelt Ihnen umfassendes handelsrechtliches, internationales, betriebswirtschaftliches und steuerrechtliches Wissen. Sie erwerben u. a. fundierte Kenntnisse in der Buchführung, dem Steuerrecht, der Kosten- und Leistungsrechnung, dem Erstellen, Auswerten und Aufbereiten von Jahresabschlüssen sowie dem Finanzmanagement von Unternehmen.

 

Oder Berufsbegleitend bei der GFS in Berlin, Hamburg oder Dresden

 

Wir bieten seit vielen Jahren klassische Weiterbildungen in Vollzeit an. Das gute daran – Sie stehen im Mittelpunkt. Die Zeit vor und nach dem Unterricht können Sie frei nutzen um komplexe Themen mit Mitstreitern aufzuarbeiten oder Sie wenden sich an unsere erstklassigen Dozenten, die mit praxisnahem Know-how Ihnen zu Seite stehen.

Ergänzt wird unser Angebot durch unsere berufsbegleitende Bilanzbuchhalterkurse in Abend- und Samstagkursen und der Zusatzqualifikation Bilanzbuchhaltung International (IHK).

Weitere Informationen zu den Möglichkeiten der Fortbildung erhalten Sie auf unserer  gfs.eu

 

Die Bilanzbuchhalterprüfung

 

Die IHK ist nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) die zuständige Institution für die Abnahme der Prüfungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

(1) Zur Prüfung ist zuzulassen, wer Folgendes nachweist:

1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf mit einer Berufsausbildungsdauer von drei Jahren und eine auf die Berufsausbildung folgende, mindestens dreijährige kaufmännische Berufspraxis,

2. einen der folgenden Abschlüsse und eine darauf folgende, mindestens zweijährige Berufspraxis:

a) einen anerkannten Fortbildungsabschluss nach einer Regelung auf Grund des Berufsbildungsgesetzes als Fachwirt oder Fachwirtin oder als Fachkaufmann oder Fachkauffrau,

b) einen Abschluss als Staatlich geprüfter Betriebswirt oder Staatlich geprüfte Betriebswirtin

oder

c) einen wirtschaftswissenschaftlichen Diplom- oder Bachelorabschluss einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule oder einer Berufsakademie oder eines akkreditierten betriebswirtschaftlichen Ausbildungsganges einer Berufsakademie oder

3. eine mindestens sechsjährige Berufspraxis.

Die Berufspraxis muss inhaltlich wesentliche Bezüge zu den in § 2 Absatz 3 genannten Aufgaben haben und dabei überwiegend im betrieblichen Finanz- und Rechnungswesen erworben worden sein.

(2) Abweichend von Absatz 1 ist zur Prüfung auch zuzulassen, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten erworben zu haben, die der beruflichen Handlungsfähigkeit vergleichbar sind und die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

Detaillierte Informationen erhalten Sie zudem auf der Website der IHK Berlin.

 

Gliederung und Handlungsbereiche der Prüfung

 

(1) Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen Teil und einem mündlichem Teil.

(2) Die Prüfung erstreckt sich auf folgende Handlungsbereiche;

1. Geschäftsvorfälle erfassen und nach Rechnungsvorschriften zu Abschlüssen führen,

2. Jahresabschlüsse aufbereiten und auswerten,

3. Betriebliche Sachverhalte steuerlich darstellen,

4. Finanzmanagement des Unternehmens wahrnehmen, gestalten und überwachen,

5. Kosten- und Leistungsrechnung zielorientiert anwenden,

6. Ein internes Kontrollsystem sicherstellen,

7. Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit mit internen und externen Partnern sicherstellen.

Die schriftliche Prüfung

(1) Die schriftliche Prüfung wird auf der Grundlage einer Beschreibung einer betrieblichen Situation durchgeführt.

(2) Die Prüfung besteht aus drei unter Aufsicht zu bearbeitenden Aufgabenstellungen.

(3) Die Bearbeitungszeit beträgt für jede Aufgabenstellung 240 Minuten.

(4) Die drei Aufgabenstellungen müssen aus der Beschreibung der betrieblichen Situation abgeleitet und aufeinander abgestimmt sein sowie dem Prüfungsteilnehmer oder der Prüfungsteilnehmerin eigenständige Lösungen ermöglichen.

Die mündliche Prüfung

(1) Zur mündlichen Prüfung wird nur zugelassen, wer die schriftliche Prüfung bestanden hat.

(2) Die mündliche Prüfung ist innerhalb von zwei Jahren nach Bestehens der schriftlichen Prüfung durchzuführen.

(3) In der mündlichen Prüfung soll der Prüfungsteilnehmer oder die Prüfungsteilnehmerin nachweisen, dass er oder sie in der Lage ist, angemessen und sachgerecht zu kommunizieren und Fachinhalte zu präsentieren.

(4) Die mündliche Prüfung besteht aus einer Präsentation und einem sich unmittelbar anschließenden Fachgespräch.

(5) In der Präsentation soll nachgewiesen werden, komplexe Probleme der betrieblichen Praxis zu erfassen, darzustellen, zu beurteilen und zu lösen. Der Prüfungsteilnehmer oder die Prüfungsteilnehmerin wählt selbst ein Thema für die Präsentation; das Thema muss aus dem Handlungsbereich „Jahresabschlüsse aufbereiten und auswerten“ stammen.

Die Präsentation soll nicht länger als 15 Minuten dauern.

(6) Im Fachgespräch soll der Prüfungsteilnehmer oder die Prüfungsteilnehmerin, ausgehend von der Präsentation, nachweisen, dass er oder sie in der Lage ist, Probleme der betrieblichen Praxis zu analysieren und Lösungsmöglichkeiten unter Beachtung der maßgebenden Einflussfaktoren zu bewerten. Im Fachgespräch sind neben dem Handlungsbereich „Jahresabschlüsse aufbereiten und auswerten“ andere Handlungsbereiche einzubeziehen.

Das Fachgespräch soll nicht länger als 30 Minuten dauern.