Aufstiegsförderung

Bilanzbuchhalter (m/w)

Unsere Bilanzbuchhalterkurse – Die geförderte Weiterbildung.

Zum Kurs anmelden

Geförderte Weiterbildung

Nutzen Sie unsere Bilanzbuchhalterkurse zu Ihrer geförderten Weiterbildung. Lassen Sie sich zum Bilanzbuchhalter (IHK) umschulen, nutzen Sie die Fördermöglichkeiten.

Unsere modulare Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter (IHK) umfasst insgesamt 1792 Unterrichtseinheiten und vermittelt Ihnen umfassendes handelsrechtliches, internationales, betriebswirtschaftliches und steuerrechtliches Wissen. Sie erwerben u. a. fundierte Kenntnisse in der Buchführung, dem Steuerrecht, der Kosten- und Leistungsrechnung, dem Erstellen, Auswerten und Aufbereiten von Jahresabschlüssen sowie dem Finanzmanagement von Unternehmen.

Außerdem erhalten Sie eine grundlegende Einführung in die EDV-gestützte Buchführung mit Lexware und DATEV.

Der modulare Aufbau ermöglicht Ihnen den Einstieg in bereits laufende Kurse.

Die Förderung

Bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen ist eine geförderte Weiterbildung durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter über einen Bildungsgutschein möglich.

Bei Reha kann eine Kostenübernahme beim Rentenversicherungsträger beantragt werden.

Soldaten auf Zeit können sich die Maßnahme über den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr fördern lassen.

Eine geförderte Weiterbildung über das AufstiegsBAföG ist ebenfalls möglich.

 

Oder Berufsbegleitend bei der GFS in Berlin, Hamburg oder Dresden

Wir bieten seit vielen Jahren klassische berufsbegleitenden Bilanzbuchhalterkurse in Abend- und Samstagskursen an.

Ergäntz werden unsere Angebote durch unser Angebot  der Zusatzqualifikation Bilanzbuchhaltung International (IHK).

Schauen Sie auf unsere Fortbildungsseite gfs.eu

Die Bilanzbuchhalterprüfung

Wer die Bilanzbuchhalterprüfung nach neuer Prüfungsordnung ablegen will, muss folgende Voraussetzungen erfüllen:

Zulassungsvoraussetzungen zur Bilanzbuchhalterprüfung (IHK)

(1) Zur Prüfung ist zuzulassen, wer Folgendes nachweist:

1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf mit einer Berufsausbildungsdauer von drei Jahren und eine auf die Berufsausbildung folgende, mindestens dreijährige kaufmännische Berufspraxis,

2. einen der folgenden Abschlüsse und eine darauf folgende, mindestens zweijährige Berufspraxis:

a) einen anerkannten Fortbildungsabschluss nach einer Regelung auf Grund des Berufsbildungsgesetzes als Fachwirt oder Fachwirtin oder als Fachkaufmann oder Fachkauffrau,

b) einen Abschluss als Staatlich geprüfter Betriebswirt oder Staatlich geprüfte Betriebswirtin

oder

c) einen wirtschaftswissenschaftlichen Diplom- oder Bachelorabschluss einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule oder einer Berufsakademie oder eines akkreditierten betriebswirtschaftlichen Ausbildungsganges einer Berufsakademie oder

3. eine mindestens sechsjährige Berufspraxis.

Die Berufspraxis muss inhaltlich wesentliche Bezüge zu den in § 2 Absatz 3 genannten Aufgaben haben und dabei überwiegend im betrieblichen Finanz- und Rechnungswesen erworben worden sein.

(2) Abweichend von Absatz 1 ist zur Prüfung auch zuzulassen, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten erworben zu haben, die der beruflichen Handlungsfähigkeit vergleichbar sind und die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

Detaillierte Informationen erhalten Sie zudem auf der Website der IHK Berlin.

Die neue Prüfungsordnung, was änderte sich?

Die neue Prüfungsverordnung für Bilanzbuchhalter (IHK) trat zum 01.01.2016 in Kraft.

Mit der neuen Prüfungsverordnung (PVO) soll deutlich werden, dass der Abschluss des Bilanzbuchhalters (IHK) dem Niveau des Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmens entspricht. Das bedeutet, dass der hohen fachlichen Wertschätzung seitens der Wirtschaft auch im beruflichen Werdegang Rechnung getragen wird. Die Qualifikation von Bilanzbuchhaltern ist mit dem Bachelor gleichzusetzen .

Die IHK-Bilanzbuchhalterprüfung nach der neuen Rechtsverordnung erfüllt die Anforderungen der schriftlichen Ausbilder-Eignungsverordnung. Damit brauchen Sie als Absolvent nicht mehr an der schriftlichen Ausbilder-Eignungsprüfung teilnehmen und verbessern so in einem Zug Ihre berufliche Qualifikation.

Die Prüfungsverordnung wurde grundlegend überarbeitet. Sie gliedert sich in sieben Handlungsfelder, die größtenteils den bisherigen entsprechen. Neu hinzugekommen sind die Handlungsbereiche „Ein internes Kontrollsystem sicherstellen“ und „Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit mit internen und externen Partnern sicherstellen“. Zukünftig werden drei schriftliche Klausuren (Dauer von je 240 Min.), die jeweils mehrere Handlungsbereiche umfassen, geschrieben.

Die mündliche Prüfung besteht nach wie vor aus einer Präsentation mit anschließendem Fachgespräch. Ihr Thema können Sie bereits vorher frei aus dem Handlungsbereich „Jahresabschlüsse aufbereiten und auswerten“ wählen.

Bei einer Anmeldung zur Prüfung bis zum 31.01.2018 und einer spätesten Beendigung der Prüfung bis zum 31.07.2019 kann die Prüfung auf Antrag nach der alten Prüfungsverordnung durchgeführt werden. Für alle Anmeldungen nach dem 31.01.2018 gilt ohne Ausnahme die neue Prüfungsverordnung.

Haben Sie bereits mit der Vorbereitung zur Bilanzbuchhalterprüfung nach alter Prüfungsverordnung begonnen, oder möchten Sie die Übergangsfrist nutzen, um noch die Prüfung nach alter Rechtsverordnung abzulegen? Dann sprechen Sie uns an, wir finden eine Lösung.